1.
Von Zeichen und Zahlen
- in alten Kulturen
- in Europa
- in alten Kulturen

2.
Von Kerben, Knoten,
Kugeln und Linien

- Ishangoknochen und Kerbhölzer
- Quipus und Müllerknoten
- Abaki der Völker
- Rechnen auf Linien

3.
Von Rechnern der
Astronomen, Seefahrer
und Geodäten

- Astrolabien und Sextanten
- Zirkel und Eidographen
- Rechenschieber, -scheiben, -walzen

4.
Von Stäbchen, Walzen
und mechanischen
Maschinen

- John Napier
- Wilhelm Schickard
- Gottfried Wilhelm von Leibniz
- Kurt Herzstark

5.
Von analogen und
digitalen Bauteilen

- Carles Babbage
- Herman Hollerith
- Konrad Zuse

6.
Von Rechenmaschinen,
Taschenrechnern
und PCs

- Staffelwalzen und Sprossenräder
- Datenträger und Programmierung
- EDV


 

Die ältesten erhaltenen Datenspeicher sind mit Kerben versehene Knochen oder Hölzer. Sie sind seit der Altsteinzeit nachweisbar (30.000 v. Chr.). Die Kerbhölzer dienten außerdem als Zählhilfe.

Doppelhölzer, d. h. aus zwei passgenauen Holzteilen bestehende Kerbhölzer, waren auch Belege für noch zu zahlende oder schon gezahlte Schulden. Solange die Schulden nicht gezahlt waren, hatte man "noch etwas auf dem Kerbholz".

Kerbholz

Bis in die Renaissance war die Fähigkeit zu zählen bei den meisten Menschen kaum ausgebildet. Es gab deshalb auch im religiösen Bereich Gebetsschnüre als Zählhilfen. Jede Perle der Schnur entsprach einem Gebet. Die bekannteste Gebetsschnur in Europa ist der Rosenkranz, mit dessen Hilfe man die zu betenden Ave-Marias in der katholischen Marienandacht zählt.

Rosenkranz

Ishango-Kerbknochen

 

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Quellen:
Kerbhölzer, Gebetsketten - EML-Research
Ishangoknochen - www.eurobru.com