1.
Von Zeichen und Zahlen
- in alten Kulturen
- in Europa
- in alten Kulturen

2.
Von Kerben, Knoten,
Kugeln und Linien

- Ishangoknochen und Kerbhölzer
- Quipus und Müllerknoten
- Abaki der Völker
- Rechnen auf Linien

3.
Von Rechnern der
Astronomen, Seefahrer
und Geodäten

- Astrolabien und Sextanten
- Zirkel und Eidographen
- Rechenschieber, -scheiben, -walzen

4.
Von Stäbchen, Walzen
und mechanischen
Maschinen

- John Napier
- Wilhelm Schickard
- Gottfried Wilhelm von Leibniz
- Kurt Herzstark

5.
Von analogen und
digitalen Bauteilen

- Carles Babbage
- Herman Hollerith
- Konrad Zuse

6.
Von Rechenmaschinen,
Taschenrechnern
und PCs

- Staffelwalzen und Sprossenräder
- Datenträger und Programmierung
- EDV


 

Nach der theoretischen mechanischen Lösung durch Charles Babbage sollte der Bau eines Computers mit automatischer Programmsteuerung noch über 100 Jahre dauern.

Erst dem Bauingenieur Konrad Zuse (1910-1995) gelang es 1941 mit der Z3, einen voll funktionsfähigen Rechner mit automatischer Programmsteuerung zu präsentieren. Der im Auftrag der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt entstandene Rechner wurde unter denkbar schlechten Bedingungen gebaut.

Zuse hatte nur alte Telefonrelais zur Verfügung, andere Teile für seinen Rechner musste er aus Altbeständen von Militärbehörden zusammenbauen. 1944 wurde das Gerät durch Kriegseinwirkungen zerstört. Da die Baupläne erhalten waren, konnte der erste Rechenautomat der Welt rekonstruiert werden. Er steht heute im Deutschen Museum in München.

Konrad Zuse

Nachbau des Z3-Rechners (Deutsches Museum München)

 

nach oben


Quelle:
Deutsches Museum München